Berlin bekommt im Mai Besuch aus der Mobile-Szene. BLAST hat angekündigt, den Brawl Cup erstmals als Live-Event auszutragen – und zwar in der Uber Eats Music Hall vom 15. bis 17. Mai.
Die Entscheidung folgt auf eine mehrjährige Partnerschaft mit Brawl Stars, die Ende letzten Jahres unterschrieben wurde. Damit beginnt für das Spiel ein neues Kapitel, eines mit größerer Bühne, klarerem Kalender und deutlich mehr Production-Value.
Berlin als Startschuss für eine neue Ära
Der Brawl Cup wird 2026 nicht nur irgendein Stopp im Kalender sein, sondern das erste große Offline-Highlight der neuen Zusammenarbeit. Ticketinfos sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen, doch allein die Location zeigt, wohin die Reise geht.
BLAST will gemeinsam mit Brawl Stars einen globalen Event-Kalender etablieren, inklusive erweiterter Broadcast-Tage und Arena-Shows. Neben Berlin sollen zwei weitere Städte Live-Events hosten, die bislang noch nicht genannt wurden.
Es ist genau diese Internationalisierung, die das Mobile-Esport-Ökosystem weiter professionalisieren soll.
So läuft die Saison ab
Supercell hat bereits zuvor die Roadmap für die neue Competitive Season vorgestellt. Sechs Online-Saisons, drei Offline-Events, verteilt über neun Monate zwischen Februar und Oktober. Der gesamte Preispool liegt bei zwei Millionen US-Dollar.
BLAST übernimmt dabei nicht nur die Durchführung der Live-Events, sondern auch 32 Broadcast-Tage für die Online-Phasen. Die besten Teams aus fünf Regionen – EMEA, Südamerika, Nordamerika, Südostasien und China – kämpfen sich über Qualifier und Monthly Finals Richtung Brawl Cup, Last-Chance Qualifier und schließlich World Finals.
Der Einstieg bleibt offen: Wer sich über die monatlichen Championship-Challenges im Spiel qualifiziert, kann theoretisch den gesamten Weg gehen.
Mehr Interaktion für Fans
Neu ist auch der Fokus auf Fan-Engagement. Match-Predictions sollen Zuschauer stärker einbinden. Wer die Sieger richtig tippt, kann sich In-Game-Rewards wie Icons, Pins oder Drops sichern.
Mobile-Esports war lange das leise Nebenprodukt im großen Esport-Diskurs. Mit einer klar strukturierten Saison, festen Arena-Events und einer Produktionsmaschine wie BLAST im Rücken fühlt sich das hier allerdings deutlich größer an.
Und Berlin macht im Mai den Anfang.