Fnatic startet weltweite Fan Association

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Fans als Teil der Organisation
  2. Mehr als ein Fanclub
  3. Fandom im Esport
FNATIC
Image credit: FNATIC

Fnatic baut seine Community aus – und diesmal ganz offiziell. Mit der Fnatic Fan Association (FFA) schafft die britische Organisation ein weltweites Netzwerk für ihre Fans, das sie enger miteinander verbinden und ihnen mehr Mitsprache geben soll. Statt bloß zuzusehen, können Supporter hier selbst Strukturen aufbauen, Events organisieren und die Verbindung zwischen Club und Community aktiv gestalten.

Fans als Teil der Organisation

Die Idee hinter der FFA ist so einfach wie wirkungsvoll. Lokale Fangruppen sollen nicht nur existieren, sondern aktiv Teil von Fnatics Identität werden. Bewerbungen sind ab sofort möglich, und wer ausgewählt wird, kann seine eigene Fan-Community aufbauen – mit offiziellem Support von Fnatic.

Dafür braucht es mindestens 30 Mitglieder und einen eigenen Discord-Server, über den Aktivitäten, Events und Watchpartys koordiniert werden. Jede Gruppe hat ein eigenes Team mit Vorsitz, Stellvertretung, Sekretär und Schatzmeister – klassische Clubstruktur, nur eben digital und mit Esport-Flair.

Fnatic verspricht exklusive Vorteile für alle Mitglieder: Namen auf der offiziellen Website, direkten Zugang zu Spieler:innen und Staff sowie Umfragen, die tatsächlich Einfluss auf Fnatics Entscheidungen nehmen. Es geht also nicht nur um Merch und Meet-ups, sondern um Mitgestaltung auf Augenhöhe.

Mehr als ein Fanclub

Das Besondere an der FFA ist, dass sie nicht zentral verwaltet wird. Stattdessen entstehen kleine, eigenständige Communities, die sich online oder offline organisieren – und trotzdem miteinander vernetzt bleiben. Ob Watchparty in London, Turnier in Berlin oder Online-Debatte über die neue VALORANT-Season: alles läuft unter einem Banner, aber getragen von den Fans selbst.

Fnatic beschreibt es auf seiner Website so: „Wir wollen, dass jeder Fan, egal wo er lebt, Teil von etwas Größerem ist. Die FFA existiert, um sichere, aktive Gemeinschaften zu schaffen, die Menschen um das Team zusammenbringen, das sie lieben.“

Fandom im Esport

Dass Organisationen ihre Fans stärker einbinden, ist längst mehr als nur Trend. Karmine Corp macht es mit KCX schon seit Jahren vor – und füllt ganze Arenen mit Community-Events. Fnatic geht jetzt einen ähnlichen Weg, aber auf globaler Ebene.

Parallel zur Einführung der FFA steht auch das nächste VALORANT-Highlight an. Der INZONE London Clash, Fnatics eigenes OFF//SEASON-Turnier, bei dem das Line-up für die kommende Saison enthüllt wird.

Mit der Fnatic Fan Association geht die Organisation einen Schritt weiter. Damit zeigen sie, dass Fanbindung im modernen Esport nicht über Entfernung funktioniert, sondern über Teilhabe.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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