EA hat den ersten großen Dämpfer für REDSEC platziert und bestätigt, dass die Open Series nicht wie geplant im Dezember starten kann. Statt eines synchronen Launches mit der Elite Series rutscht der Amateurwettbewerb ins kommende Jahr – ausgelöst durch ein spezifisches In-Game-Problem, das laut EA genau die Strukturen betrifft, auf denen die Open Series eigentlich aufbauen sollte.
Ein holpriger Start für die Amateurteams
Die Verschiebung kam kurz vor knapp, was die REDSEC-Community spürbar ausbremst. Statt am 12. Dezember loszulegen, heißt es nun warten, während EA verspricht, im neuen Jahr einen klaren Zeitplan nachzureichen. Für viele Squads ist das bitter, denn die Open Series dient als natürlicher Einstiegspunkt in die wachsende REDSEC-Szene, in der sich Spieler*innen aller Levels für die nächste Saison der Elite Series empfehlen können.
Geplant bleibt eine offene Teilnahme für Teams aus Americas, EMEA und APAC, jeweils mit einem eigenen Preisgeldtopf. Registrierungen laufen weiter über Register.gg, auch wenn der Countdown zur ersten Lobby jetzt vorerst stillsteht.
Die Elite Series bleibt im Dezember bestehen
Während die Open Series pausiert, hält EA an der Elite Series fest. Am 10. Dezember fällt der Startschuss für das Profi-Ökosystem, das die ersten Monate von REDSEC prägen wird. Das Draftformat ist dabei eines der spannendsten Elemente: Fünfzig Teamcaptains stellen sich ihre eigenen Lineups zusammen, die besten 25 Teams pro Region spielen um einen Anteil am Preisgeld von einer Million Dollar.
Die Matchtage am 10., 11. und 16. Dezember folgen einem festen Rhythmus, bevor am 18. Dezember die Season Finals beginnen. Pro Spieltag stehen zunächst sechs Battle-Royale-Matches an, verteilt auf zwei Gruppen mit je 25 Teams. Die Spitze rückt weiter, wenn es in den Gauntlet geht – ein Eliminationsmodus, der Runde für Runde Druck aufbaut und jeweils zwei Teams aus dem Rennen wirft.
Im Finale treffen die 25 stärksten Teams einer Region in einer einzigen Lobby aufeinander. Nur die Top acht schafft den Sprung in den finalen Gauntlet, der letztlich über Ranglistenplatzierungen und Championtitel entscheidet.
Eine Saison mit verschobener Balance
Der verspätete Start der Open Series wird den Unterbau der REDSEC-Szene vorerst bremsen, aber nicht aushebeln. Die Elite Series übernimmt die Rolle des ersten Resonanzraums: Wie sich das neue Format anfühlt, welche Waffen oder Strategien sich etablieren und wie sich die frühen Balance-Anpassungen auswirken, wird hier sichtbar.
Und sobald die Open Series nachzieht, wird sie von diesen Erkenntnissen profitieren. Bis dahin dreht sich alles um die Elite – und darum, wie REDSEC den Übergang zwischen Amateur- und Profiszene künftig enger verzahnen kann.