Crazy Raccoon triumphiert: Wie die Brawl Stars World Finals bei DreamHack Stockholm zur Revanche wurden

Ben Touati
Linda Güster
calendar-icon
Inhaltsverzeichnis
  1. Meta-Meltdown im Gruppenchaos
  2. Playoffs im Tilt-Modus
  3. Grand Finale: Revanche in drei Akten
  4. Crowd Buffs & Hype-Aura
  5. Game Over… NOT!

Stockholmsmässan bebte. An diesem frostigen Novemberwochenende verwandelte DreamHack Stockholm die schwedische Hauptstadt in das Epizentrum des mobilen Esports.

Die Brawl Stars World Finals 2025 lockten 16 Teams aus fünf Regionen an, die um ein Preisgeld von einer Million Dollar kämpften. Der Titelverteidiger HMBLE reiste als Favorit an – doch das Turnier schrieb eine andere Geschichte.

Meta-Meltdown im Gruppenchaos

Das Format bestand aus vier Gruppen, jeweils mit Hin‑ und Rückspiel. Die zwei besten Teams jeder Gruppe zogen ins Achtelfinale ein. Schon in der Vorrunde gab es Überraschungen: Crazy Raccoon (CR) führte Gruppe B mit 2‑0 Siegen an, während HMBLE nur als Zweiter durchkam.

In Gruppe A dominierte SK Gaming, und in Gruppe C setzte LOUD ein Ausrufezeichen. Vier Teams – Spacestation, SKCalalas, Heretics und ZETA DIVISION – mussten nach dem ersten Tag die Koffer packen, weitere vier (NOVO Esports, Tribe Gaming, REJECT und STMN) verabschiedeten sich am zweiten Tag.

Playoffs im Tilt-Modus

Die Viertelfinals am Sonntag starteten mit einem Paukenschlag: SK Gaming zerlegte Reply Totem 3:0. Im parallel laufenden Duell machte Crazy Raccoon kurzen Prozess mit STMN Esports (3:0). Auch HMBLE bezwang FUT Esports souverän 3:0, während Revenant XSpark überraschend LOUD mit 3:2 eliminierte.

Im Halbfinale traf CR auf SK Gaming. Das Spiel entwickelte sich zu einem Thriller, den die Japaner knapp mit 3:2 für sich entschieden. Auf der anderen Seite des Brackets ließ HMBLE Revenant XSpark beim 3:0 keine Chance.

Alles lief auf ein Déjà‑vu hinaus: Wie 2024 standen sich CR und HMBLE erneut im WM‑Finale gegenüber.

Grand Finale: Revanche in drei Akten

Im Gegensatz zur epischen Serie des Vorjahres war das Finale diesmal eine klare Angelegenheit. Vor ausverkaufter Halle dominierte Crazy Raccoon jeden Set und fegte HMBLE mit einem 3‑0‑Sweep vom Server. Die Japaner hatten sich im Halbfinale warmgeschossen und ließen den Titelverteidiger kaum zum Zug kommen.

Besonders glänzten Kuru und Mameshi, die mit kontrolliertem Aggressionsspiel die Verteidigung von HMBLE auseinandernahmen. Schon im ersten Set nahm CR den Wind aus den Segeln – danach fand das europäische Team keinen Rhythmus mehr.

Das Ergebnis bedeutete nicht nur einen neuen Weltmeister, sondern auch eine Revanche für das Finale 2024, in dem HMBLE noch triumphiert hatte. CR sicherte sich den Hauptpreis von 400 000 US‑Dollar, während HMBLE mit 200 000 US‑Dollar und viel Frust vorliebnehmen musste. Revenant XSpark und SK Gaming belegten gemeinsam den dritten Platz und kassierten je 80 000 US‑Dollar.

Crowd Buffs & Hype-Aura

Abseits des Spielfelds herrschte Ausnahmezustand: Brawl‑Fans aus aller Welt verwandelten Stockholmsmässan in eine bunte Party. Die Veranstalter sparten nicht mit Fan‑Service – Zuschauer konnten Pro‑Pass‑EP und sogar 10 000 Gems gewinnen, wenn sie alle 27 Begegnungen richtig tippten.

Auf der Bühne gab es Showacts wie die Musiker The Good Randoms, die die Preisverleihung begleiteten.

Auch der Online‑Hype war enorm: Die Spiele wurden gleichzeitig auf Twitch und YouTube übertragen, und das offizielle Event‑Portal belohnte das Spammen von Stickern mit Waffles, Icons und anderen Goodies. Community‑Interaktion wurde großgeschrieben, was das Turnier zu einem Festival der Fans machte.

Game Over… NOT!

Der Sieg von Crazy Raccoon beweist, dass die internationale Brawl‑Stars‑Szene längst nicht mehr von einem Kontinent dominiert wird. Asien hat mit CR gezeigt, dass taktische Finesse und individuelles Können auch europäische Favoriten übertrumpfen können.

HMBLE bleibt weiterhin ein Top‑Team, doch der Mythos der Unbesiegbarkeit ist gebrochen. Für die Fans in Stockholm, die Zeugen dieser denkwürdigen Revanche wurden, wird das Wochenende unvergesslich bleiben – und für die Szene ist klar: Das Rennen um den Titel 2026 wird heißer denn je.

Ben Touati

Autor
  • linkedin-icon
Ben Touati schreibt über Esports, Games und digitale Welten – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob aktuelle Entwicklungen im kompetitiven Gaming, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von Popkultur-Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.
Komplette Bio lesen
ESI Bewertungs System
Wir haben ein spezielles Bewertungssystem entwickelt, welches direkt zeigt, wie gut die einzelnen Glücksspielplattformen wirklich sind. Dank langjähriger Expertise wissen wir, welche Faktoren am wichtigsten sind und testen daher jede Plattform nach der gleichen Methodik. Hierbei bewerten wir jede Plattform anhand der folgenden Kriterien:
  • A-Tier (Silber) Hochwertige Websites, die ein erstklassiges Erlebnis bieten. Sie zeichnen sich durch starke Leistung, nützliche Funktionen und zuverlässigen Support aus. Sie sind fast perfekt.
  • B-Tier (Bronze) Solide Plattformen, die einen Blick wert sind. Sie sind sicher, machen Spaß und sind funktional, verfügen jedoch möglicherweise nicht über erweiterte Funktionen oder weisen kleinere Nachteile auf.
  • S-Tier (Gold) Die absolute Elite. Diese Anbieter gehen weit über den Standard hinaus und bieten lukrative Boni, lohnende Werbeaktionen, blitzschnelle Auszahlungen und insgesamt ein makelloses Erlebnis.
Weitere Informationen darüber, wie wir Glücksspielanbieter bewerten, findet man unter Wie wir Wett- und Casinoseiten bewerten.