Die LEC-Saison lebt von Storylines. Von Carry-Performances, Comebacks und Rookies, die plötzlich die Liga auf den Kopf stellen. Genau diese Momente will Riot Games auch in diesem Jahr wieder offiziell würdigen – mit den Awards für die kommende Saison.
Den Anfang macht der Finals MVP beim LEC Versus Finale. Danach folgen Auszeichnungen für die regulären Splits, All-Pro-Teams, weitere Finals MVPs für Spring und Summer – und am Ende der Saison der Rookie of the Year.
Season MVP mit Experten-Voting
Der Season MVP wird jeweils vor Beginn der Playoffs eines Splits gewählt. Das Voting übernimmt ein Panel aus Profispielern, Team-Staff, Journalisten, Broadcast-Partnern und On-Air-Talents.
Jede stimmberechtigte Person nennt drei Kandidaten. Wer die meisten Stimmen sammelt, gewinnt.
Für LEC Versus gibt es allerdings keinen Season MVP. Riot begründet das mit dem komprimierten Regular-Season-Format, das keine ausreichende Datengrundlage für eine faire Bewertung liefern würde.
All-Pro und Finals MVP
Die All-Pro-Teams zeichnen die besten Spieler der regulären Saison aus. Pro Rolle werden die drei stärksten Akteure gewählt, basierend auf der Gesamtzahl der Stimmen.
Teilnahmeberechtigt sind alle Spieler, die mindestens sechs Spiele in der regulären Saison absolviert haben. Das soll sicherstellen, dass nur konstant eingesetzte Profis berücksichtigt werden.
Der Finals MVP ist klar definiert: Er kommt aus dem Gewinnerteam des jeweiligen Grand Finals. Hier zählt die Performance im entscheidenden Moment.
Rookie of the Year mit strengen Regeln
Beim Rookie of the Year zieht Riot die Schrauben noch etwas fester an.
Ein Spieler muss in mindestens zwei der drei Splits aktiv gewesen sein, zum Zeitpunkt der Abstimmung noch in der LEC spielen und in jedem dieser Splits mindestens 50 Prozent der angesetzten Partien absolviert haben.
Wer nur im Summer Split auftaucht, ist ausgeschlossen. Riot argumentiert, dass es um nachhaltige Leistung über einen größeren Zeitraum gehe – nicht um einen kurzen Hype-Moment.
Zusätzlich kann ein Spieler den Rookie-Titel nur einmal in seiner Karriere gewinnen, selbst wenn er später in eine andere Region wechselt. Und wer bereits mehr als vier Splits absolviert hat, gilt ebenfalls nicht mehr als Rookie.
Die LEC Awards sind damit mehr als reine Trophäen. Sie sind ein Spiegel der Saison. Und oft auch der erste Schritt in Richtung Legacy.