Die Esports-Datenplattform GRID hat eine Partnerschaft mit Smilegate angekündigt. Künftig stellt GRID die offizielle Matchdaten-Infrastruktur für das CROSSFIRE-Esports-Ökosystem bereit. Finanzielle Details wurden nicht genannt.
Konkret geht es um die Erfassung und Verteilung offizieller Live-Daten aus Matches – in Echtzeit und direkt aus dem Wettbewerbsgeschehen.
Offizielle Daten für Broadcast und Business
Mit der Integration erhält die CROSSFIRE-Szene Zugriff auf strukturierte, verlässliche Spielstatistiken. Diese können von Broadcastern, Medienpartnern und der Community genutzt werden – ebenso für kommerzielle Anwendungen.
Offizielle Matchdaten werden damit Teil der Wertschöpfung rund um das Spiel. Nicht als Nebenprodukt, sondern als Infrastruktur.
Für GRID bedeutet die Zusammenarbeit auch eine stärkere Präsenz in der APAC-Region und in LATAM. Gerade Brasilien und Vietnam gelten als Kernmärkte für CROSSFIRE mit aktiven Profi-Ligen und stabiler Fanbasis.
GRID baut sein Portfolio weiter aus
Seit der Gründung im Jahr 2018 hat GRID sein Netzwerk stetig erweitert. In den vergangenen Monaten kamen Partnerschaften mit Plattformen wie Forkast und Sportstensor hinzu.
Smilegate reiht sich nun in eine Liste offizieller Datenpartner ein, zu der bereits Riot Games, Ubisoft, KRAFTON, ESL FACEIT Group und BLAST gehören.
Charlie Hanley-Nickolls, CPO von GRID, erklärte: „CROSSFIRE verfügt über eine enorme globale Spielerbasis und eine über fast zwei Jahrzehnte aufgebaute Esports-Community. Diese Partnerschaft zeigt, dass Matchdaten zunehmend als Teil der IP eines Spiels anerkannt werden – um Ökosysteme weiterzuentwickeln, neue Aktivierungen zu ermöglichen und Fan-Erlebnisse zu verbessern.“
CROSSFIRE bleibt global relevant
CROSSFIRE erschien 2007 und zählt bis heute zu den erfolgreichsten FPS-Franchises weltweit. Besonders in Südostasien, Lateinamerika und vor allem in China bleibt das Spiel stark verankert.
Zuletzt gewann die chinesische Organisation All Gamers die Crossfire Stars World Championship und sicherte sich zusätzlich den Titel beim Esports World Cup – inklusive eines Preisgeldanteils im siebenstelligen Bereich.
Mit GRID als offiziellem Datenpartner wird das Esports-Ökosystem nun um eine weitere Ebene professionalisiert. Nicht sichtbar auf der Bühne – aber entscheidend für alles, was dahinter passiert.