Neuer Monat, neues Spitzen-Team: FURIA steht erstmals ganz oben im globalen Valve Regional Standing (VRS) – und beendet damit die mehrmonatige Dominanz von The MongolZ.
Der Lauf, der FURIA an die Spitze brachte
Für die Brasilianer war es ein Herbst, wie man ihn sich nicht besser ausmalen könnte. Erst der Sieg bei FISSURE Playground 2, dann das große Finale des Thunderpick World Championship, in dem FURIA nach einem 0:2-Rückstand noch gegen NAVI drehte. Der Reverse Sweep war nicht nur ein Statement, sondern auch der entscheidende Schritt an die Weltspitze.
Die Kombination aus Konstanz, Turniersiegen und klarem Momentum bringt FURIA jetzt auf Rang eins der November-Rangliste – und das, obwohl die aktuelle VRS-Ausgabe diesmal keine direkte Qualifikation für kommende Turniere beeinflusst.
The MongolZ fallen, Legacy steigt
Während FURIA klettert, verliert The MongolZ an Boden. Nach einem enttäuschenden Auftritt bei der ESL Pro League Season 22 und dem frühen Aus in der Gruppenphase rutscht das Team gleich drei Plätze ab – von Platz eins auf vier.
Dafür sorgt Legacy für eine der größten Überraschungen der Saison: Das brasilianische Line-up schießt ganze 19 Plätze nach oben und landet mit seinem Triumph beim CS Asia Championship 2025 in den Top Ten. Auch SAW feiert einen Sprung um zwölf Plätze und steht nun in der Top 15.
Weniger erfreulich läuft es für TYLOO – das chinesische Team, das im September noch unter den besten zehn stand, rutscht nun komplett aus den Top 20.
Formstärke vor dem Budapest Major
Auch wenn die November-Rankings diesmal keine Einladung zu kommenden Events bestimmen, zeigen sie eines sehr deutlich: welche Teams aktuell in Bestform Richtung StarLadder Budapest Major marschieren.
Mit FURIA, Vitality, Falcons und Aurora gleich mehrere Top-Teams, die in den vergangenen Monaten konstant auf höchstem Niveau performt haben, dürfte das Major zum offenen Schlagabtausch werden.
Für FURIA ist die Rückkehr an die Spitze mehr als nur ein statistischer Erfolg – es ist ein Zeichen, dass das Team aus Brasilien nach Jahren des Umbruchs wieder zu alter Stärke gefunden hat.