So, jetzt liegen sicherlich alle seelig in der Ecke, nachdem ihr euch mit Knödeln und Weihnachtsbraten (oder gar mit Kartoffelsalat und Würstchen?) vollgefuttert habt. Bevor es morgen mit Runde 2 weiter geht, wollte ich es mir aber nicht nehmen lassen, euch auch noch “Frohe Weihnachten” zu wünschen! Ich hoffe, der liebe Weihnachtsmann hat euch alles gebracht, was ihr euch gewünscht habt. Zwischen den letzten News des Jahres, offenen Tabs, halb gelesenen Threads und diesem ganz typischen „eigentlich wollte ich noch“-Gefühl wollte ich mir einen Moment nehmen. Nicht für Breaking News, nicht für ein Roster-Update, sondern einfach für euch.
Danke fürs Lesen, fürs Wiederkommen, fürs Dabeibleiben. Danke für all die Klicks spät abends, für Nachrichten nach Artikeln auf meinem Instagram, LinkedIn und TikTok, für Diskussionen, Zustimmung, Widerspruch und dieses stille Mitlesen, von dem man weiß, dass es da ist, auch wenn es sich nicht immer zeigt. Ich mache das Ganze jetzt ungefähr seit März, und seitdem durfte ich euch die Esport-Szene schon mit etwa 1300 Artikeln näher bringen!
Ein Jahr, das sich genau richtig chaotisch angefühlt hat
Dieses Jahr war.. viel. Viel Esport, viel Gaming, und viel Tempo. Turniere, bei denen man eigentlich nur kurz reinschauen wollte und plötzlich drei Stunden später immer noch da saß. Krasse Upsets, und Ergebnisse, die viele nicht mehr verwundert haben (siehe LoL World Championship). Diskussionen, die größer wurden als erwartet. Spiele, die uns überrascht haben – im Guten wie im Schlechten. Und immer wieder diese Momente, in denen klar wurde, warum wir uns diesen ganzen Trubel überhaupt antun.
Esport und Gaming sind kein sauberer, glatter Raum. Sie sind widersprüchlich, emotional, manchmal anstrengend, oft wunderschön. Genau das macht sie so spannend. Und genau deshalb macht es so viel Sinn, darüber zu schreiben, einzuordnen, einzuatmen und manchmal auch bewusst stehen zu lassen.
Dass ihr diesen Weg begleitet, mitlest, mitfühlt und mitdenkt, ist für mich keine Selbstverständlichkeit!
Warum sich der Blick nach vorne gerade verdammt gut anfühlt
Vielleicht liegt es an den Feiertagen, vielleicht an der kurzen Ruhe zwischen den Jahren. Aber der Blick nach vorne fühlt sich gerade leicht an. Da wartet eine Saison, die wieder nach großen Bühnen riecht, nach Backstage-Gängen, langen Tagen und sehr kurzen Nächten.
Mit dabei sind Events wie die Intel Extreme Masters Krakau, die schon jetzt dieses vertraute Kribbeln auslösen. Dazu kommt die Gamescom, die wie jedes Jahr alles gleichzeitig sein wird – laut, überwältigend, inspirierend, ein bisschen zu viel und trotzdem genau richtig. Wo ich mich sonst rumtreibe, steht noch in den Sternen.. Aber ihr könnt euch sicher sein, dass ich euch wieder mitnehme, egal, in welches Land es mich verschlägt!
Und ja, auch die Releases werden wieder Gesprächsthema Nummer eins sein. Allen voran Grand Theft Auto VI, ein Titel, der längst mehr Mythos als Spiel ist und trotzdem zeigen muss, ob er all den Erwartungen standhält. Dazu kommt natürlich wieder dieser endlose Strom aus Esport-News, Storylines, Community-Debatten und Momenten, die man nicht planen kann, die aber genau deshalb hängen bleiben.
Danke fürs Mitgehen, Mitdenken und Mitfühlen
Was mir dabei am wichtigsten ist: dass wir diesen Raum gemeinsam gestalten. Dass hier nicht nur News konsumiert werden, sondern Gedanken entstehen. Dass man nicht immer einer Meinung sein muss, aber merkt, dass alle aus derselben Leidenschaft herauskommen.
Ich gehe mit viel Vorfreude, Neugier und Respekt in das kommende Jahr. Für die Szene, für die Geschichten – und für euch.
Frohe Weihnachten. Kommt gut durch die Tage, passt auf euch auf, ladet eure Akkus auf. 2026 wird wild!