Fast vier Jahre nach den ersten Tests ist es so weit: Rainbow Six Mobile ist weltweit auf Android und iOS verfügbar.
Damit endet eine ungewöhnlich lange Soft-Launch-Phase, die von geschlossenen Betas, Server-Resets und saisonalen Updates geprägt war. Ubisoft hat den Mobile-Ableger Stück für Stück aufgebaut – und bringt ihn nun offiziell auf den globalen Markt.
Operation Sand Wraith als Startsignal
Der globale Launch folgt nur eine Woche nach dem Start von Operation Sand Wraith. Die Saison wird direkt ins Live-Spiel übernommen.
Neu dabei ist der Angreifer Deimos. Mit seinem Gadget, dem DeathMARK Tracker, markiert er ein Ziel – beide sehen sich gegenseitig durch Wände. Ein riskantes Duell auf Knopfdruck, das perfekt zum taktischen Kern der Reihe passt.
Dazu kommen zeitlich begrenzte Events wie der Most Wanted 3v3-Modus, das Unbridled Fire Year of the Horse-Event und Ranked Challenges. Ubisoft setzt also nicht nur auf Nostalgie, sondern auf ein eigenständiges Mobile-Erlebnis mit saisonalem Rhythmus.
Ein langer Weg zum Release
Angekündigt wurde Rainbow Six Mobile bereits 2022, entwickelt wurde es zu diesem Zeitpunkt jedoch schon seit drei Jahren. Nach einer Alpha-Phase folgte die erste Closed Beta noch im selben Jahr.
2023 startete Closed Beta 2.0. Der Zugang wurde eingeschränkt, Server in einigen Regionen geschlossen, der Titel blieb auf ausgewählte Soft-Launch-Länder begrenzt. Erst 2024 öffnete Ubisoft das Spiel wieder breiter – mit überarbeiteter Ingame-Ökonomie, neuen Playlists und weiteren Features.
Ab 2025 arbeitete das Studio gezielt auf den globalen Launch hin. Bekannte Operator aus Rainbow Six Siege hielten Einzug, Quality-of-Life-Updates wurden ausgerollt, Community-Kampagnen gestartet. Im Dezember wurde schließlich das Release-Datum bestätigt.
Erste Schritte im Esport
Ein offizieller Esport-Circuit steht zwar noch aus, doch Ubisoft testet bereits das Potenzial.
Im Januar fand ein Content Creator Showdown statt, angeführt von Influencern wie Gaspard und Astaa. Weitere Showmatches sind angekündigt. Für Ende März ist zudem ein Rainbow Six Mobile Streamer Festival geplant, bei dem unter anderem Yudai „Wokka“ Ichise und ENTER FORCE.36-Coach Ryota „Window“ Hirata teilnehmen sollen.
Rainbow Six Mobile ist damit mehr als nur ein Spin-off. Ubisoft investiert langfristig in eine eigenständige Plattform – mit Saisonmodell, Live-Events und ersten kompetitiven Ansätzen.
Ob der Titel im Mobile-Shooter-Markt Fuß fassen kann, wird sich zeigen. Klar ist aber: Ubisoft hat sich Zeit gelassen.