Nounsvitational startet Voting für Melee-Spieler

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Melee kehrt zurück nach Japan – und die Community entscheidet mit
  2. Wie der Vote-In funktioniert – und warum er so wichtig ist
  3. Ein Voting, das die Szene bewegt
Promobild der offiziellen Votingrunde des Nounsvitational
Image credit: Nounsvitational

Die Smash-Welt blickt nach Japan. Vom 1. bis 8. Dezember 2025 kehrt mit dem Nounsvitational nicht nur ein legendäres Turnier zurück – es bringt auch frischen Wind in die Szene. Denn erstmals können Fans zwei Spieler direkt ins Lineup wählen. Flug, Unterkunft, Bühne: alles inklusive. Das sorgt für Aufbruchstimmung, Diskussionen und die Chance, dass echte Community-Favoriten Teil eines der prestigeträchtigsten Melee-Events des Jahres werden.

Melee kehrt zurück nach Japan – und die Community entscheidet mit

Nach zwei Jahrzehnten ohne großes Melee-Turnier in Japan wird Tokyo zum Schauplatz eines weltweiten Comebacks. Das Nounsvitational bringt 16 Spieler auf die Bühne, darunter Stars wie Zain, Jmook oder Hungrybox – aber eben auch zwei Wildcards aus der Community. Wer das sein wird, entscheiden nicht Elo-Zahlen oder Sponsoren, sondern die Fans selbst. Die Abstimmung läuft in mehreren Runden und richtet sich nicht nur an Profis, sondern auch an Creator, Locals und Underdogs mit Persönlichkeit.

Der Moment ist groß: Ein Ort mit Geschichte, ein Format mit klarer Vision und ein Voting, das Szene und Spieler näher zusammenrückt. Zwischen Tournament-Matches, Community-Events und Ausflügen nach Mount Fuji oder ins Kirby Café entsteht eine Woche, in der Melee mehr ist als ein Game – es ist Kultur, Community und Bühne zugleich.

Wie der Vote-In funktioniert – und warum er so wichtig ist

Bis zum 14. Juli läuft die erste Bewerbungsphase. Wer will, kann sich selbst nominieren oder andere vorschlagen. Danach folgt eine finale Abstimmung mit 24 Teilnehmern. Die beiden mit den meisten Stimmen reisen nach Tokyo – egal ob Major-Champion oder Fan-Liebling mit starker Story. Was zählt, ist Persönlichkeit, Einsatz für die Szene und das Gefühl, dass jemand die Community würdig vertritt.

Schon jetzt bewerben sich Talente, Streamer, Cosplayer – nicht alle haben Tier-1-Ergebnisse vorzuweisen, aber viele bringen etwas anderes mit: Verbindung zur Szene, kreative Beiträge, den Wunsch, mehr zu sein als nur Zuschauer. Genau das macht dieses Format so spannend. Es zeigt, wer sichtbar sein will – und wer sichtbar gemacht wird.

Ein Voting, das die Szene bewegt

Die Resonanz ist groß. Auf Social Media entstehen Kampagnen, Freundeskreise trommeln Votes zusammen, alte Melee-Gruppen werden reaktiviert. Für viele ist es die erste echte Chance, auf dieser Bühne zu stehen – ohne Sponsor, ohne Kontakte, aber mit der Rückendeckung einer Community. Es geht nicht nur um Plätze. Es geht um das Gefühl, dass die Szene selbst mitgestaltet, wer zu den Großen gehört.

Die Diskussionen sind lebendig, manchmal hitzig, aber genau das ist es, was Melee immer ausgemacht hat. Leidenschaft, Nähe und das Wissen, dass auch die kleinen Geschichten Gewicht haben können.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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