Die British Esports Federation gab eine Kooperation mit der türkischen Esports-Federation (Türkiye Espor Federasyonu) bekannt. Am 13. März 2025 wurde dies durch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) offiziell.
Ziel der Übereinkunft ist die Förderung von Wachstum wie Professionalisierung im Bereich Esports in beiden Nationen. Durch Vorhaben wie Turniere, Bildungsprogramme sowie Brancheninnovationen soll eine verstärkte internationale Zusammenarbeit entstehen.
Hauptziele des Memorandums
Die Partnerschaft zwischen Großbritannien und der Türkei ist mehr als nur eine Geste. Konkrete Schritte zur Hilfe für Spieler, Schulen sowie Betriebe stehen im Mittelpunkt. Zu den Hauptzielen gehören die Veranstaltung von Wettbewerben, die Gestaltung von Bildungsangeboten und die Errichtung sowie die Führung von Esports-Zentren im ganzen Land.
Online- und Präsenz-Turniere zwischen Großbritannien und der Türkei
Ein wichtiger Aspekt der Kooperation ist die Ausrichtung von Turnieren. Sowohl Online- als auch Offline-Events sollen organisiert werden, um Spieler aus beiden Staaten zu vereinen. Diese Veranstaltungen sind nicht nur Wettkampfstätten, sondern sie befördern ebenso den kulturellen sowie professionellen Austausch zwischen dem Vereinigten Königreich und der Türkei. Derartige Turniere könnten richtungsweisend für vergleichbare internationale Unternehmungen sein.
Bildungsinitiativen für Schulen und Universitäten
Ein weiteres wichtiges Ziel des Memorandums ist es, Bildungseinrichtungen besser in die Esports-Welt einzubinden. Die beiden Verbände planen, Esports in die Lehrpläne von Schulen und Universitäten zu integrieren. Dabei soll ein Fokus auf die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten und Karrieremöglichkeiten im Bereich Esports gelegt werden. Solche Programme könnten jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen und das Esports-Image in der Öffentlichkeit stärken.
Entwicklung nationaler Esports-Anlagen
Mit der britischen Expertise und dem National Esports Performance Campus (NEPC) in Sunderland übernimmt die British Esports Federation eine Vorreiterrolle. Das NEPC ist eine hochmoderne Anlage, die als Modell für zukünftige Esports-Infrastrukturen dient. Ziel ist es, ähnliche Einrichtungen auch in der Türkei aufzubauen und damit die Basis für professionelle Trainingseinrichtungen und Wettkampfvorrichtungen zu schaffen. Großbritannien hat außerdem viele weitere Beispiele für Esports-Anlagen, die weit über die meisten internationalen Angebote herausragen.
Professionalisierung der Esports-Branche
Ein Hauptaugenmerk dieser Partnerschaft liegt auf der Verbesserung der Professionalität in der Esports-Welt. Durch die Einführung von Kursen und Standards sollen sowohl die Qualität der Ausbildung als auch die Sicherheit im Esports gesteigert werden.
Neue Esports-Coaching-Programme
Die British Esports Federation führte jüngst neue Schulungen und Schutzvorkehrungen ein. Diese sind auch international brauchbar. Diese Coaching-Programme umfassen anerkannte Ausbildungen. Sie nützen sowohl Trainern als auch Spielern. Im Mittelpunkt stehen praktische Verfahren und wirksame Coaching-Methoden. Sie sollen den generellen Standard verbessern.
Gemeinsame Führung und Governance in Europa
Eine weitere ambitionierte Aufgabe ist die Förderung eines einheitlichen Governance-Systems in Europa. Beide Verbände wollen aktiv an der Führung und Entwicklung von europäischen und internationalen Esports-Institutionen mitarbeiten. Dieses Ziel untermauert die Vision einer engeren Zusammenarbeit auf globaler Ebene.
Internationale Esports-Kollaboration
Die Partnerschaft zwischen British Esports und der türkischen Esports-Federation zeigt, wie wichtig internationale Kooperationen für die Expansion der Branche sind. Diese Zusammenarbeit ist ein Schritt, um Esports weltweit zu vernetzen und professionell aufzustellen.
Inspiration durch vorherige Partnerschaften
Schon 2023 hatte British Esports ein ähnliches Memorandum mit der Saudi Esports Federation unterzeichnet. Diese Kooperation diente als Vorbild, um bewährte Ansätze auf andere Länder zu übertragen. Beide Male ging es darum, die Branche zu stärken und den Zugang zu Esports-Ressourcen zu verbessern.